Arysta

Insektizide

CYPERKILL MAX ist ein pyrethroides Insektizid mit einer Kontakt- und Frasswirkung gegen beißende und saugende Insekten. Die Wirkung ist schnell und von langer Dauer. Cypermethrin in neuer hoch aufgeladener Formulierung von 500 g/l mit nur 50 ml/ ha Aufwandmenge spart wertvollen Lagerplatz und sorgt für eine einfache Handhabung. Sehr breite Zulassung in insgesamt 20 Indikationen in Feldkulturen, Gemüse und Zierpflanzen.

Produktvorteile
  • Wirkt sowohl über Fraß als auch Kontakt und zeigt eine zuverlässige und schnelle Knock-down-Wirkung
  • In einer Vielzahl an Kulturen einsetzbar (insgesamt 20 Indikationen)
  • Wirkt auf alle wichtigen Schädlingsgruppen (Coleoptera, Lepidoptera, Hemiptera, Hymenoptera, Diptera, Thysanoptera)
  • Einfache Handhabung führt zu erhöhter Betriebseffizienz
  • Reduzierung des benötigten Lagerplatzes und Vereinfachung des Transports aufgrund hoher Wirkstoffaufladung
Kenndaten

Wirkstoff: 500 g/L Cypermethrin

Formulierung: Emulsionskonzentrat [EC]

Wirkstoffaufnahme: Kontakt- und Fraßwirkung

IRAC-Klasse: 3A (Pyrethroide)

Wirkungmechanismus: Cypermethrin gehört zur Familie der Pyrethroide (IRAC-Gruppe 3A; Natrium-Kanal-Modulator) und wirkt sowohl über die Aufnahme als auch über direkten Kontakt. Beim Wirkstoff handelt es sich um einen neurotoxischen Wirkstoff, der hauptsächlich durch das zentrale Nervensystem wirkt. Wirkstoffe der Gruppe der Pyrethroide sind wegen ihrer allgemein geringen Toxizität für Vögel und Säugetiere weit verbreitet.

Kulturen: Weizen, Gerste, Hafer, Roggen, Triticale, Raps usw. (siehe Tabelle zugelassene Anwendungsgebiete)

Gebinde: 1 l Kanister

Zugelassene
Anwendungsgebiete
Kultur AWM Wirksamkeitspektrum Anzahl der Behandlungen Anwendungstermin
Getreide (Gerste, Hafer, Roggen, Triticale, Weizen) 0,05 L/ha bei einem Wasservolumen von 150 – 400 L/ha Blattläuse als Virusvektoren Anzahl Anwendungen: 1
Für die Kultur bzw. je Jahr: 2
Herbst, nach Erreichen von Schwellenwerten oder nach Warndienstaufruf
BBCH 10 – 51
Weizen, Roggen, Triticale 0,05 L/ha bei einem Wasservolumen von 150 – 400 L/ha Blattläuse, Getreidehähnchen (Lema spp.) Anzahl Anwendungen: 1
Für die Kultur bzw. je Jahr: 2
Von Frühjahr bis Sommer, nach Erreichen von Schwellenwerten oder nach Warndienstaufruf bis BBCH 73
Sommerhafer, Sommergerste 0,05 L/ha bei einem Wasservolumen von 150 – 400 L/ha Blattläuse, Getreidehähnchen (Lema spp.) Anzahl Anwendungen: 1
Für die Kultur bzw. je Jahr: 2
Frühjahr, nach Erreichen von Schwellenwerten oder nach Warndienstaufruf bis BBCH 51
Raps 0,05 L/ha bei einem Wasservolumen von 150 – 400 L/ha Beißende Insekten Anzahl Anwendungen: 2
Für die Kultur bzw. je Jahr: 2
(Abstand: 3 Monate)
Nach Erreichen von Schwellenwerten oder nach Warndienstaufruf BBCH 10 – 57
(Max. eine Anwendung im Herbst und max. eine Anwendung im Frühling)
Kartoffel 0,05 L/ha bei einem Wasservolumen von 300 – 600 L/ha Blattläuse Anzahl Anwendungen: 1
Für die Kultur bzw. je Jahr: 1
Nach Erreichen von Schwellenwerten oder nach Warndienstaufruf
Kartoffel 0,06 L/ha bei einem Wasservolumen von 300 – 600 L/ha Kartoffelkäfer Anzahl Anwendungen: 1
Für die Kultur bzw. je Jahr: 1
Nach Erreichen von Schwellenwerten oder nach Warndienstaufruf
Porree 0,05 L/ha bei einem Wasservolumen von 200 – 600 L/ha Zwiebelthrips Anzahl Anwendungen: 1
Für die Kultur bzw. je Jahr: 1
Nach Erreichen von Schwellenwerten oder nach Warndienstaufruf
Hülsengemüse (ausgenommen: Stangenbohne) 0,05 L/ha bei einem Wasservolumen von 200 – 600 L/ha Freifressende Schmetterlingsraupen, Blattläuse, Blattrandkäfer, Bruchus-Samenkäfer, Pferdebohnenkäfer (Bruchus rufimanus) Anzahl Anwendungen: 1
Für die Kultur bzw. je Jahr: 1
Nach Erreichen von Schwellenwerten oder nach Warndienstaufruf
Futtererbse 0,05 L/ha bei einem Wasservolumen von 200 – 400 L/ha Freifressende Schmetterlingsraupen Anzahl Anwendungen: 1
Für die Kultur bzw. je Jahr: 1
Nach Erreichen von Schwellenwerten oder nach Warndienstaufruf
Ackerbohne, Futtererbse 0,05 L/ha bei einem Wasservolumen von 200 – 400 L/ha Blattläuse, Bruchus -Samenkäfer Anzahl Anwendungen: 1
Für die Kultur bzw. je Jahr: 1
Nach Erreichen von Schwellenwerten oder nach Warndienstaufruf
Ackerbohne, Futtererbse, Lupine-Arten 0,05 L/ha bei einem Wasservolumen von 200 – 600 L/ha Blattrandkäfer Anzahl Anwendungen: 1
Für die Kultur bzw. je Jahr: 1
Nach Erreichen von Schwellenwerten oder nach Warndienstaufruf
Kopfkohle (Weiß-, Rot-, Spitz-, Rosen- und Wirsingkohl), Blumenkohle 0,05 L/ha bei einem Wasservolumen von 200 – 600 L/ha Beißende Insekten Anzahl Anwendungen: 1
Für die Kultur bzw. je Jahr: 1
Nach Erreichen von Schwellenwerten oder nach Warndienstaufruf
Zierpflanzen
(Freiland)
Pflanzengröße bis 50 cm:
0,05 L/ha bei einem Wasservolumen in 500 L/ha
Blattläuse Anzahl Anwendungen: 1
Für die Kultur bzw. je Jahr: 1
Nach Erreichen von Schwellenwerten oder nach Warndienstaufruf
Zierpflanzen
(Gewächshaus)
Pflanzengröße bis 50 cm:
0,05 L/ha bei einem Wasservolumen in 500 L/ha
Pflanzengröße 50 bis 125 cm:
0,075 L/ha bei einem Wasservolumen in 750 L/ha
Pflanzengröße über 125 cm:
0,1 L/ha bei einem Wasservolumen in 1000 L/ha
Blattläuse Anzahl Anwendungen: 2
Für die Kultur bzw. je Jahr: 2
(zeitlicher Abstand der Behandlungen mindestens 10 Tage)
Nach Erreichen von Schwellenwerten oder nach Warndienstaufruf
Anwendungs-
technik

Herstellung der Spritzbrühe:
1. Tank zur Hälfte mit Wasser füllen und Rührwerk einschalten.
2. Entsprechende Menge CYPERKILL MAX kontinuierlich zugeben.
3. Tank mit Wasser auffüllen.
4. Leere Behälter sorgfältig ausspülen und Spülwasser der Spritzflüssigkeit beigeben.
5. Spritzflüssigkeit sofort nach dem Ansetzen bei laufendem Rührwerk ausbringen. Spritzflüssigkeitsreste sind zu vermeiden. Es ist nur so viel Spritzflüssigkeit anzusetzen, wie tatsächlich benötigt wird. Beim Ausbringen von CYPERKILL MAX ist auf eine feintropfige, gleichmäßige Verteilung der Spritzflüssigkeit sowie eine gute Benetzung aller zu behandelnden Pflanzenteile zu achten. Überdosierung und Abdrift der Spritzflüssigkeit vermeiden.

Reinigung der Geräte:
Nach der Anwendung Spritzgeräte und -leitungen sorgfältig wie folgt reinigen:
1. Technisch unvermeidbare Restmenge im Verhältnis 1:10 mit Wasser verdünnen und bei laufendem Rührwerk auf behandelter Fläche verspritzen. Kontaminationen auf der Außenseite der Spritzgeräte sollten auf der behandelten Fläche durch Abwaschen mit sauberem Wasser entfernt werden.
2. Ca. 10 % des Tankinhaltes mit Wasser auffüllen und dabei Innenflächen des Tanks mit dem Wasserstrahl abspritzen. Rührwerk für 2 Minuten einschalten. Anschließend Reinigungsflüssigkeit bei laufendem Rührwerk durch die Düsen auf die behandelte Fläche verspritzen.

Anwendungs-
hinweise

Resistenzmanagement:

Bei wiederholten Anwendungen des Mittels oder von Mitteln derselben Wirkstoffgruppe oder solcher mit Kreuzresistenz können Wirkungsminderungen eintreten oder eingetreten sein. Um Resistenzbildungen vorzubeugen, das Mittel möglichst im Wechsel mit Mitteln anderer Wirkstoffgruppen ohne Kreuzresistenz verwenden.

 

Schadorganismus Applikationstermin Aufwandmenge
Blattläuse als Virusvektoren Herbst, nach Erreichen von Schwellenwerten oder nach Warndienstaufruf
BBCH 10 – 51
0,05 L/ha bei einem Wasservolumen von 150 – 400 L/ha
Blattläuse, Getreidehähnchen (Lema spp.) Von Frühjahr bis Sommer, nach Erreichen von Schwellenwerten oder nach Warndienstaufruf bis BBCH 51 (Weizen, Roggen, Triticale) bzw. BBCH 73 (Sommerhafer, Sommergerste) 0,05 L/ha bei einem Wasservolumen von 150 – 400 L/ha
Beißende Insekten Nach Erreichen von Schwellenwerten oder nach Warndienstaufruf BBCH 10 – 57
(Max. eine Anwendung im Herbst und max. eine Anwendung im Frühling)
0,05 L/ha bei einem Wasservolumen von 150 – 400 L/ha
Blattläuse Nach Erreichen von Schwellenwerten oder nach Warndienstaufruf *
Kartoffelkäfer Nach Erreichen von Schwellenwerten oder nach Warndienstaufruf 0,06 L/ha bei einem Wasservolumen von 300 – 600 L/ha
Zwiebelthrips Nach Erreichen von Schwellenwerten oder nach Warndienstaufruf 0,05 L/ha bei einem Wasservolumen von 200 – 600 L/ha
Freifressende Schmetterlingsraupen, Blattläuse, Blattrandkäfer, Bruchus-Samenkäfer, Pferdebohnenkäfer (Bruchus rufimanus) Nach Erreichen von Schwellenwerten oder nach Warndienstaufruf 0,05 L/ha bei einem Wasservolumen von 200 – 600 L/ha
Freifressende Schmetterlingsraupen Nach Erreichen von Schwellenwerten oder nach Warndienstaufruf 0,05 L/ha bei einem Wasservolumen von 200 – 400 L/ha
Blattläuse, Bruchus -Samenkäfer Nach Erreichen von Schwellenwerten oder nach Warndienstaufruf 0,05 L/ha bei einem Wasservolumen von 200 – 400 L/ha
Blattrandkäfer Nach Erreichen von Schwellenwerten oder nach Warndienstaufruf 0,05 L/ha bei einem Wasservolumen von 200 – 600 L/ha
Beißende Insekten Nach Erreichen von Schwellenwerten oder nach Warndienstaufru 0,05 L/ha bei einem Wasservolumen von 200 – 600 L/ha
* siehe Tab2

 

CYPERKILL MAX ist zudem ein verträglicher Mischpartner. Aufgrund der wechselnden Kulturbedingungen und der Vielzahl von Zierpflanzenarten und -sorten empfehlen wir Vorversuche an einigen Pflanzen zur Abklärung der Verträglichkeit, bevor der gesamte Bestand behandelt wird.

Anwender-
schutz

(EO005-2, SPo5) Vor dem Wiederbetreten ist das Gewächshaus gründlich zu lüften.

(SB001) Jeden unnötigen Kontakt mit dem Mittel vermeiden. Missbrauch kann zu Gesundheitsschäden führen.

(SB110) Die Richtlinie für die Anforderungen an die persönliche Schutzausrüstung im Pflanzenschutz „Persönliche Schutzausrüstung beim Umgang mit Pflanzenschutzmitteln“ des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit ist zu beachten.

(SB 193) Das Pflanzenschutzmittel kann bei Kontakt mit der Haut (insbesondere des Gesichtes) ein Brennen oder ein Kribbeln hervorrufen, ohne dass äußerlich Reizerscheinungen sichtbar werden. Das Auftreten dieser Stoffwirkungen muss als Warnhinweis angesehen werden, eine wei¬tere Exposition ist unbedingt zu vermeiden. Klingen die Symptome nicht ab oder treten weitere auf, muss ein Arzt aufgesucht werden.

(SE110) Dicht abschließende Schutzbrille tragen beim Umgang mit dem unverdünnten Mittel.

(SF245-01) Behandelte Flächen / Kulturen erst nach dem Abtrocknen des Spritzbelages wieder betreten.

(SS110) Universal-Schutzhandschuhe (Pflanzenschutz) tragen beim Umgang mit dem unverdünnten Mittel.

(SS2101) Schutzanzug gegen Pflanzenschutzmittel und festes Schuhwerk (z.B. Gummistiefel) tragen beim Umgang mit dem unverdünnten Mittel.

HINWEISE FÜR DEN NOTFALL | ZULASSUNGSAUFLAGEN | ANSPRECHPARTNER BZW. KONTAKT | TRANSPORT | UMGANG UND LAGERUNG | ENTSORGUNG | ALLGEMEINE INFORMATIONEN BZW. HAFTUNGSKLAUSEL erhalten Sie hier.

Pflanzenschutzmittel vorsichtig verwenden. Vor Anwendung stets Gebrauchsanleitung und Produktinformation sorgfältig lesen. Bitte beachten Sie die Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen auf unseren Etiketten